Mark Aslan Kuschels Blog

SQL, Business Intelligence, Microsoft, .Net

Windows 7 in Europa doch als Upgrade

Gerade habe ich im Windows 7 Blog gelesen, dass Microsoft die “E-Version” von Windows 7 eingestampft hat.

Das bedeutet, dass jeder Anwender die Möglichkeit haben wird sein Windows Vista SP1 oder SP2 System auf Windows 7 upzudaten, eine Neuinstallation ist somit nicht notwendig. Das sind sehr gute Neuigkeiten für uns Europäer!

Microsoft ist der Forderung der Europäischen Kommission gefolgt und wird einen Auswahlbildschirm anbieten, in dem die verschiedenen Browser bezogen werden können. Dabei sollen Maximal 10 Browser angezeigt werden.

Genaueres gibt es im Windows 7 Blog zu lesen.

Wichtigste Neuerungen in Windows 7

Intuitive Bedienung

Multitouch

Windows 7 ist das erste Desktop-Betriebssystem, dass Multitouch auf große Monitore bringt. Microsoft hat es mit Surface vorgemacht, Apple mit dem iPhone nachgemacht und nun kommt es endlich für jedermann zum akzeptablen Preis. Im Augenblick habe ich HP Touchsmart TX2 im Auge, um dieses auch mal selbst ausprobieren zu können. Bisher hatte ich das Vergnügen nur mit Surface, das war aber schon sehr beeindruckend.

Wer sich von Multitouch überzeugen möchte schaue hier:

Youtube: Windows 7 MultiTouch Demo

Dailymotion: Microdoft Surface

Youtube: HP TX2 Windows 7 RC x64 Multitouch Demo

Mehr Multi Touch Videos auf Bing suchen

 

Neue Taskleiste mit Jump Lists

Eines der auffälligsten neuen Features von Windows 7 ist die neue Taskleiste. Die großen Symbole erinnern auf den ersten Blick ein wenig an Mac OS, sie verhalten sich aber ganz anders! Anstatt der bisher in Windows verwanden Schnellstartleiste lässt sich jetzt jedes Programm an der Taskleiste festpinnen. Geöffnete Programme sind hell hinterlegt dargestellt. Wie unter Vista kann man mit der Maus auf ein geöffnetes Programm fahren und die aktuelle Darstellung einsehen. Sind von einem Programm mehrere Instanzen gestartet oder nutzt das Programm Tabs können in der Vorschau auch alle Unterfenster eingeblendet werden. So kann man sich gleich das richtige Tab aussuchen. Das folgende linke Bild zeigt zwei Tabs im Internet Explorer.

 

Weiterhin sind die neuen Jump-Lists sehr praktisch. Windows merkt sich für jedes Programm welche Dateien am häufigsten oder zuletzt genutzt wurden. Mit einem Rechtsklick auf ein Programm kann man diese Liste einsehen. Die Entwickler von Programmen können diese Liste auch an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Beim Internet Explorer werden z.B. die am häufigsten besuchten Webseiten angezeigt.

Tastenkombinationen und Aero Peek, Aero Shake

Unter Windows 7 gibt es nun Erweiterungen für Aero. Mit Aero Peek lassen sich Fenster bequem am Bildschirm anordnen, dies geht entweder mit der Maus oder mit der Tastatur. Einfach ausprobieren:

Win + Links: Fenster links andocken
Win + Rechts: Fenster rechts andocken
Win + Hoch: Fenster maximieren
Win + Runter: Fenster minimieren
Win + Shift + Hoch: Nur Vertikal maximieren
Win + Shift + Runter: Vertikale Größe wiederherstellen

Mit Aero Shake lassen sich alle Fenster im Hintergrund verscheuchen oder auch wegschütteln. Zum ausprobieren einfach ein Fenster nehmen und schütteln oder:
Win + Pos1: Alle Fenster, bis auf das aktuelle minimieren. Nochmals drücken für Rückgängig

Ach ja und nicht zu vergessen die neuen Tastenkombinationen für die Taskleiste:

Win + 1: Starte 1. Programm in der Taskleiste
Win + 2: Starte 2. Programm in der Taskleiste
… etc
Win + T: Mit der Tastatur in die Taskleiste springen. Programme und geöffnete Instanzen können nun mit der Tastatur ausgewählt werden

Benutzerkontensteuerung

Die Benutzerkontensteuerung (UAC = User Account Control) wurde unter Windows Vista als neues Sicherheitsfeature eingeführt. Seit Vista werden Anwendungen standardmäßig mit eingeschränkten Benutzerberechtigungen gestartet, somit können Viren oder Ähnliches dem System kaum Schaden zufügen. Wenn in das System eingegriffen wird, stoppt Windows die Aktion und fragt den Nutzer um Erlaubnis. Vom Prinzip hier ein sehr lobenswertes Feature, dass man auch unter Mac OS und Ubuntu findet. Nur erfolgte diese Anfrage unter Vista derart oft, dass die meisten Nutzer davon genervt wurden und die UAC abschalteten.

Bei Windows 7 haben sich die Usability Experten von Microsoft intensiv damit beschäftigt die Anzahl der Abfragen auf die wirklich sinnvollen Szenarien zu reduzieren. In vielen Szenarien, bei denen Benutzer bewusst Systemeinstellungen verändern, wird auf die Abfrage verzichtet und nur mit einem Schildsymbol auf die Verwendung von Administratorrechten hingewiesen.

Nun lässt sich mit der UAC wirklich gut arbeiten.

Bibliotheken statt vieler Ordner

Ebenfalls verbessert hat Microsoft die Ordnerstruktur im Windows-Profil. Bis Windows XP war es üblich alle Dateien einfach in den Ordner “Eigene Dateien” zu werfen. Um zumindest ein wenig Struktur darein zu bekommen legte Microsoft die Ordner “Eigene Bilder”, “Eigene Musik”, … in “Eigene Dokumente” an. Da sich jedoch so Bilder, Musik, usw. mit in den Dokumenten befanden, konnte aus der Datensammlung schnell ein Chaos werden.

Unter Windows Vista hat Microsoft Bilder, Videos, usw. von Dokumenten sauber getrennt und gleich noch ein paar andere, vermeintlich praktische Dinge, wie Suchordner, Kontakte, Links oder Favoriten eingeführt. Die Mehrheit der Benutzer wurde dadurch jedoch völlig verwirrt.

Unter Windows 7 sind nun die wichtigsten Datenarten Bilder, Dokumente, Musik und Videos in Bibliotheken zusammengefasst worden. Andere Dinge wie Suchordner oder die Downloads wurden unter Favoriten kategorisiert, von Kontakten und Links hat man sich getrennt. Die Bibliotheken bergen noch ein weiteres Feature: Es lassen sich für jede Bibliothek die Daten aus verschiedenen Orten laden. Dies ist besonders praktisch für Benutzer mit mehreren Festplatten oder Partitionen, oder auch wenn man eine Kopie der Daten von einem anderen Computer vorrätig hält.
Standardmäßig sind die Dateien aus dem eigenen Profilordner sowie dem öffentlichen Profil in einer Bibliothek zusammengefasst.

Es lassen sich im übrigen auch nach Belieben neue Favoriten und Bibliotheken anlegen.

 

 

Windows Suche

Ebenfalls mit Vista wurde die neue Windows Suche im Startmenü eingeführt. Mit einer Eingabe lassen sich nun alle Bibliotheken, Programme, Outlook Emails und vieles mehr durchsuchen. Die Ergebnisse werden übersichtlich gruppiert angezeigt. Unter Windows 7 wurde die Performance nochmal verbessert, insbesondere der Suchdienst, welcher im Hintergrund die Dateien und Emails indiziert, braucht nun erheblich weniger Ressourcen, als bei Vista.

Auf dem folgenden Screenshot ist auch zu erkennen, dass es nun einen Herunterfahren-Button gibt. Der Hybrid-Modus in Vista hat ebenfalls zu viel Verwirrung beigetragen und wurde entfernt.

Für Unternehmen sehr interessant ist, dass Windows 7 auch Suchserver wie Sharepoint oder Seach Server 2008 ansprechen kann.

High DPI

Hier handelt sich nicht um eine Verbesserung eines Vista-Features, sondern eines, das seit Windows 95 existiert. Seit Windows 95 lässt sich in den Eigenschaften der Anzeige die Skalierung von Schriftgrößen erhöhen, womit sich die Lesbarkeit verbessern lässt. Bisher war dieses Feature jedoch wenig tauglich, da immer wieder Texte abgeschnitten wurden oder Bilder verpixelt dargestellt wurden.

Bisher griffen Benutzer immer darauf zurück die Auflösung ihres Monitors herunter zustellen (z.B. von 1024x768 auf 800x600), was seit der Verbreitung von LCDs zu einem verschwommenen Bild führt.

Unter Windows 7 ist High DPI nun richtig nutzbar. Seitdem ich an einem 15,4” Notebook mit 1920x1200 Auflösung arbeite bin ich sehr froh über dieses Feature, da die kleine Schrift viel zu anstrengend für die Augen war. Der Internet Explorer 8 kann Webseiten auch viel besser als sein Vorgänger skalieren, sodass High DPI nun wirklich alltagtauglich ist.

Einstellen lässt sich High DPI, wenn man bei der Auflösung auf den Link für “Text und weitere Elemente vergrößern oder verkleinern” klickt.

Praktische Systemverbesserungen

Performance-Optimierung

Die Windows Entwickler haben sich unter Windows 7 viel Mühe gegeben die Performance zu verbessern. Windows 7 bootet in der Regel nicht nur schneller als Vista, sondern auch schneller als XP! Das gleiche gilt für das Herunterfahren des Systems.
An vielen Ecken und Enden wurde geschraubt um kleine Performanceverbesserungen herauszuholen, die sich im Arbeitsalltag bemerkbar machen.

Größere Performanceverbesserungen hat Microsoft bei der Verwaltung von Dateisystemen investiert. So wurde das Defragmentier-Tool in Windows 7 mit der Fähigkeit ausgestattet auch die meisten Metadaten im NTFS-Dateisystem zu defragmentieren. Ebenso gibt es eine Hintergrund-Defragmentierung in Windows 7, die sehr ressourcenschonend arbeitet und kaum merkbar ist. Manuell zu defragmentieren ist damit nun endlich überflüssig.

Wer es doch manuell machen möchte erhält auch wieder mehr Informationen, als unter Vista:

 

Wer auf richtige Festplatten-Performance setzt und über das nötige Kleingeld verfügt, schafft sich eine SSD an. Windows 7 kann im Gegensatz zu seinen Vorgängern SSDs erkennen und die Zugriffe optimieren, sodass im Schnitt ein Performance-Gewinn von 15% erfolgt sowie die Lebenszeit der SSD verlängert ist.

Neues Treibermodell

Unter Windows 7 wurden auch Erweiterungen in dem Windows Driver Model vorgenommen.
Die wichtigsten Neuerungen sind hier die Unterstützung von Grafikchips als Recheneinheiten, sodass der Grafikchip der CPU bei komplexen Berechnungen unter die Arme greifen kann. Weiterhin gibt es eine Schnittstelle für USB-Geräte, mit der Hersteller die Treiber für ein Gerät auf dem Gerät Speichern können. Man schließt den Drucker an und der Treiber installiert sich von selbst, direkt vom Drucker!

Virtuelles Windows XP

Ein sehr cooles Feature in Windows 7 ist die eingebaute virtuelle Maschine unter dem Namen “Windows Virtual PC”. Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung des bekannten Virtual PC 2007. Nachdem man Windows Virtual PC und den Windows XP Mode von der Microsoft Webseite heruntergeladen und installiert hat bietet Windows 7 einem eine virtuelle Maschine basierend auf XP. In dieser lassen sich Anwendungen installieren und dann direkt unter Windows 7 starten. Im Hintergrund wird die Virtuelle Maschine gestartet und die Anwendung aus dem Kontext heraus geholt und zwar auf eine Art und Weise bei der selbst Drag & Drop zwischen dem XP-Fenster und Windows 7 funktioniert! Unten auf dem zweiten Bild ist z.B. eine Word 2003 Instanz im XP-Mode unter Windows 7 zu sehen.

Sehr praktisch kann eine Virtuelle Maschine sein um alte Anwendungen wieder zum Laufen zu bringen oder auch alte Hardware nutzen zu können. Es lassen sich auch weitere virtuelle Maschinen anlegen und z.B. Windows Server Betriebssysteme oder Linux hosten.

Allerdings funktioniert die Virtualisierung unter Windows 7 nur, wenn man einen Prozessor mit Hardware-Virtualisierung hat. Wenn man einen AMD-Prozessor ein eigen nennen kann und der PC mindestens aus dem Jahr 2007 stammt, funktioniert dies in jedem Fall. Bei Intel sieht dies aber anders aus, die meisten Intel Prozessoren auf dem Markt enthalten leider keiner Virtualisierung. Da Intel derzeit recht Marktbeherrschend ist dürften viele Anwender nach der Veröffentlichung von Windows 7 sich fragen, warum der virtuelle XP Modus bei Ihnen nicht funktioniert.

 

Leider ist Windows Virtual PC nur für die Editionen Professional, Ultimate und Enterprise verfügbar.

Booten von virtueller Maschine

Viele Benutzer denken bei dem Virtuellen XP Modus gleich dran, dass doch endlich wieder ein altes Spiel zum laufen gebracht werden kann. So einfach ist das leider nicht möglich, da die virtuelle Maschine nur eine sehr eingeschränkte Grafikleistung hat. Um die volle Performance des Systems zu erhalten kann man nun auch von einer virtuellen Maschine booten!

Allerdings wird dieses Feature vorerst nur Enthusiasten vorbehalten sein, da die Bedienung alles andere als intuitiv ist.

Eine Anleitung gibt es hier.

Problem Steps Recorder

Ein kleines, aber sehr praktisches Tool unter Windows 7 der Problem Steps Recorder. Administratoren oder Entwickler, welche versuchen einem Benutzer telefonisch oder über das Internet zu helfen können den Benutzer bitten den Problem Steps Recorder zu starten (psr.exe oder “Schritte zum Reproduzieren eines Problems aufzeichnen” in der Systemsteuerung).

Die Oberfläche ist klein und Schlank gehalten:

Der Benutzer kann dann seine Aktionen ausführen und Kommentare einfügen. Anschließend wird eine ZIP-Datei mit einer MHTML-Webseite erzeugt, die man dem Support schicken kann.

   

 

Images brennen

Kleine aber feine Neuerung: ISO-Images werden nun mit dem Windows Brenner für Datenträgerabbilder gestartet. Superpraktisch, spart die Suche nach einem Brennprogramm.

 

Aufgebohrte Systemtools

Unter Windows 7 hat Microsoft alle alten Dialoge, die teilweise seit Windows 95 kaum verändert wurden, aufgemöbelt und mit neuen Funktionen versehen. Der Taschenrechner kann z.B. nun auch Einheiten umrechnen, Paint hat neue Funktionen bekommen ebenso wie WordPad. Weiterhin sind Paint und WordPad nun mit Office2007-Ribbons ausgestattet.

  

An dieser Stelle möchte ich die Aufmerksamkeit auch auf die kleinen Windows Tools aus dem Zubehör legen die kaum einer kennt. So gibt es den Audiorecorder immer noch, der nun WMA aufzeichnet. Die lustigen Spielereien, wie das Umdrehen einer Aufnahme unter Windows 95 gehen aber leider nicht mehr.

Sehr praktisch sind auch die Kurznotizen, die man sich auf den Bildschirm kleben kann. Ebenfalls praktisch für Personen mit Mathematischen Bezug ist der Mathematik Eingabe-Bereich. Dort kann man entweder mit der Maus eine Formel zeichnen oder auf einem Tablet-PC auch die Formel malen. Das Ergebnis lässt sich z.B. in Word kopieren. Mein Versuch mit der Maus war nicht zu 100% geglückt ;-)

 

Die Bildschirmausschnitte habe ich übrigens mit dem Snipping Tool aus dem Zubehör angefertigt. Klein und praktisch :-)

 

Bildschirmkalibrierung (dccw)

In Windows 7 findet sich ein kleines Tool mit dem sich einfach die Darstellung am Bildschirm optimieren lässt. Unter Windows 7 wurde die Darstellung von Schriftarten vielseitig optimiert, sodass es nun möglich ist die Darstellung feiner an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Die Bildschirmkalibrierung startet man mit dem Befehl dccw. Es startet sich ein Assistent, der einen durch den Kalibrierungsprozess begleitet. Nach Abschluss der Kalibrierung folgt noch ein weiterer Assistent zur Optimierung der Schriftdarstellung mit ClearType.

  

 

Wallpaper + Themes Changer

Mehr oder weniger nur ein Spielzeug ist der eingebaute Wallpaper-Changer in Windows 7.
Wenn man die Anzeige anpasst lässt sich zwischen einigen Designs wählen. Der Wallpaper-Changer ist standardmäßig eingeschaltet und kann unter “Diashow” konfiguriert werden. Dort ist das Intervall von Haus aus auf 30 Minuten gestellt.

 

 

Netzwerkfeatures

Windows 7 Direct Access

Ein neues Feature für Mitarbeiter von Firmen, die viel unterwegs sind oder von zu Hause aus arbeiten ist Windows 7 Direct Access. Bisher ist es immer notwendig eine VPN Verbindung in das Firmennetz aufzubauen um an interne Ressourcen zu gelangen, das kann ziemlich nervig sein. Insbesondere wenn man im Zug sitzt neigen VPN-Verbindungen dazu ständig zusammen zu brechen. Bei Windows 7 Direct Access kümmert sich das Betriebssystem im Hintergrund um die Verbindung in die Firma, die via IPv6/IPSec hergestellt wird.

Klingt sehr praktisch! Doch die Hürden daran sind, dass im Firmeninternen Netz IPv6 konfiguriert sein muss und ein Windows Server 2008 R2 als Einwahlserver existieren muss. Zumindest bei uns in der Firma wird die Migration dahin wohl leider noch sehr lange dauern.

Mehr Informationen zu Windows 7 Direct Access gibt es hier im Windows 7 Blog

 

Heimnetzgruppen

In der frühen Entwicklungsphase von Windows 7 hörte man in der Gerüchteküche irgendwas davon, dass Microsoft die Art und Weise wie Netzwerke genutzt werden revolutionieren möchte und Server überflüssig werden. Klingt gut, doch so richtig konnte sich das keiner Vorstellen.

Das Ergebnis der Entwicklungsarbeiten ist das Feature Heimnetzgruppen. Heimnetzgruppen lassen sich wie eine Art Peer-To-Peer-Netzwerk verstehen. Ein Benutzer eröffnet die Heimnetzgruppe an seinem Computer. Weitere Computer aus dem lokalen Netzwerk können der Heimnetzgruppe beitreten, wenn Ihnen das Kennwort mitgeteilt wurde. Die Computer in der Heimnetzgruppe tauschen untereinander Informationen darüber aus, welche Benutzer es gibt, welche Freigaben (auch Drucker) existieren, usw. So ist es möglich, dass man Freigaben für bestimmte Benutzer auf bestimmten Computern erstellen kann, ohne einen zentralen Server haben zu müssen oder auf jedem Rechner Dummy-Benutzer einzurichten.

Wenn Benutzer entschließen Musik oder Videos freizugeben, dann können andere Personen in der Heimnetzgruppe diese  über Streaming einfach hören bzw. ansehen ohne über die Dateifreigabe darauf zugreifen zu müssen. Das ist Bandbreitenschonend und soll auch auf Bereiche wie Digitale Bilderrahmen Anwendung finden.
Heimnetzgruppen lassen sich auch mit einem Windows Home Server verknüpfen.

Mehr zu Media Streaming gibt es im Engineering Windows 7 Blog 

 

Multi WLAN Verbindungen

So mancher hat sich schon gefragt, wie sich mit mehreren WLANs eine Verbindung gleichzeitig herstellen lässt. Bisher war dies leider nicht möglich. In Windows 7 hat Microsoft virtuelle WLANs eingeführt, mit der sich mit nur einer WLAN Karte mehrere Verbindungen gleichzeitig aufbauen lassen. Das Feature erfordert allerdings auch geeignete Hardware.

 

Fazit

Windows 7 bringt einen ganzen Batzen innovativer Neuerungen und ist nicht nur ein besseres Vista, wie manche Leute behaupten. Multitouch, Virtual XP und die Heimnetzgruppen mit Media Streaming sind in meinen Augen wirkliche Innovationen die sich sehen lassen können.

Die Final soll am 06.08.2009 in MSDN freigegeben werden, darauf bin ich schon sehr gespannt! :)

pptPlex in Powerpoint 2010 verwenden

Seit einigen Tagen ist die technical preview von Microsoft Office 2010 verfügbar.

Da ich morgen einen Vortrag halten möchte, habe ich mich heute damit beschäftigt, wie sich das pptPlex Plugin der Microsoft Office Labs dort zum Laufen bringen lässt.

Bei Office 2010 liefert Microsoft erst Mals auch eine 64-Bit Version von Office aus. Die 64-Bit Version bringt ihre Stärken insbesondere bei Access in Excel zum Tragen, so lassen sich viel größere Datenmengen, als bisher verhalten.
Bei Add-Ins muss man jedoch aufpassen, denn ein Add-In ist immer für 32-Bit oder 64-Bit kompiliert. Alle bisherigen Office-Plugins sind somit 32-Bit kompiliert und funktionieren daher nicht mit der 64-Bit Version.

Wenn man bereits Office 2007 mit pptPlex installiert hatte muss nach der Installation von Office 2010 auch pptPlex selbst de- und neuinstalliert werden.

Danach hat es bei mir geklappt, während des Startvorgangs meldet Powerpoint, dass ein Add-In geladen wird und schließlich habe ich einen Reiter:

So habe ich mir das vorgestellt.

Und nun viel Spaß beim Präsentationen bauen :-)

Office 2007 Service Pack 2 ist da!

Vor einigen minuten hat Microsoft den Download des Office 2007 Service Pack 2 freigegeben. Das Update soll bei Outlook einen deutlichen Performance und Stabilitätsgewinn bieten, verbesserte Kalenderfunktionen und unterstützung von Open Document Formaten. Der Download wird in Kürze auch im öffentlichen Bereich verfügbar sein.

Telekom öffnet VDSL Netz für Konkurrenten

Dieses Jahr bringt die CeBIT doch ein paar frohe Neuigkeiten gegenüber der in aller Munde taumelnden Wirtschaftskrise.

Die Telekom hat sich entschlossen das VDSL Netz zu öffnen um den Kabelnetzbetreibern Paroli bieten zu können. Weiterhin sollen die Entertain Produkte im Preis gesenkt werden.

Schade, dass mein Vertrag noch 1,5 Jahre läuft

Quelle: http://winfuture.de/news,45539.html

O’Reilly: Mehr C# als JAVA Bücher verkauft

Der Krieg der beliebtesten Programmiersprache schwelt in den letzten Jahren stark zwischen Microsoft und Sun mit ihren Produkten C# (.NET) und JAVA.
Zahlen von Umfragen und offenen Stellenausschreibungen erzeugen immer wieder unterschiedliche Ergebnisse.

Der Verlag O’Reilly hat jetzt eine neue statistische Erhebungsmethode ins Spiel gebracht.
O’Reilly ist der weltgrößte Verlag für IT-Fachliteratur.

Im vergangenen Jahr wurden nun erstmals mehr C# als JAVA Bücher verkauft, somit anhand dieser Statistik .NET nun die Marktführung übernommen hat.

Quelle: http://www.heise.de/newsticker/O-Reilly-Absatzzahlen-C-ist-Spitzenreiter--/zoom/133763/1

Diplomarbeit-Bürokratie fast überwunden

Nachdem ich bereits an meiner Diplomarbeit einige Zeit werkle, ist nun auch fast die Bürokratie überwunden.

Gestern wurde mir in Aussicht gestellt, meinen Hauptstudiumsprojekt-Schein in Kürze zu erhalten. Die Note wurde mir aber schon Mal verraten: 1,3 :)

Sobald der Schein im Prüfungsamt eingetroffen ist, kann ich dann auch den formalen Antrag die Diplomarbeit stellen.

Webcam von der Bahn

Die Bahn ist in den letzten Wochen vor allem durch drei Dinge in aller Munde: ICE-Achsen, Ersatzzüge und Kinder, die an Kaffbahnhöfen ausgesetzt werden.

Um den eigenen Kundenkreis bei Laune zu halten verschickt die Bahn derzeit Trost-Päckchen an bahn.comfort Kunden. Heute befand sich eine Webcam in meinem Postkasten:

Zuerst habe ich erwartet, dass es sich um eine billige Kamera handelt, die bestimmt nicht unter meinem Windows Vista x64 läuft (genauso wie die bei meinem Notebook eingebaute Kamera).

Nach dem einstecken wollte Vista auch die Treiber haben, doch erstaunlicherweise führt die Installation des Setups von der CD zum Erfolg.

Von daher kann ich sagen: Danke DB :)